...die Füße fest verbunden mit der Erde,
genieße ich den Gleichmut der Natur.
Sonntag, 13. September 2009
Freitag, 11. September 2009
Donnerstag, 10. September 2009
Ich hab’s doch gewußt...
Schwester Eusepia ist gar nicht so heilig wie sie immer tut.Auch wenn sie mit Gott Vater persönlich verheiratet ist, hat sie doch immerhin noch menschliche Züge unter der Kutte, selbst wenn sie diese noch so vehement verbergen will.
Da hat der Liliputaner, dieser Schelm, sie doch tatsächlich heimlich fotografiert, als sie gerade bei ihrer Morgentoilette war, und heraus kam das hier:

Man glaubt es kaum, aber es ist war!
Nein, nicht Sex...nackt! Ganz nackt!
Nun ist er doch etwas enttäuscht von dem, was er da gesehen hat, zumal er ja irgendwie daran glauben wollte, dass wir alle „Kinder Gottes“ wären, und die Produktionsstätte am Ende unseres Geländes in der Kapelle ist.
Manchmal läuft er jetzt etwas irritiert durch die Gegend, fragt sich dauernd wer er denn nun eigentlich tatsächlich ist, und versucht sich in ungemeiner Selbstfindung.
Na ja, Hauptsache er findet morgens noch regelmäßig den Gang zum Frühstück, alles andere findet sich dann von selbst.
Mittwoch, 9. September 2009
Die Erde ist eine Scheibe...
zu dieser tiefgreifenden Erkenntnis bin ich nun endgültig gelangt, nachdem Berthold unser ehem. U-Boot-Kapitän uns allen klar gemacht hat, dass es unter Wasser keinen Horizont gibt.
Er argumentiert nämlich, dass wenn ihm der Tinnitus absäuft – und das passiert immer, wenn das äußere Gehirnwasser in die inneren Gehörgänge läuft – er klar und eindeutig festgestellt hätte, dass dieser wolkenbruchartige Vorgang irgendwo ein Ventil haben muss, wo dieser Überschuss an Flüssigem ablaufen kann. Und das könne nur hinter der Kloschlüssel-Kante sein.
Wenn denn nun die Erde eine Kugel wäre, dann könne das viele Wasser ja gar nicht ablaufen, und müsse irgendwann das verbleibende Festland überschwemmen. -
Ihm persönlich käme dieser Umstand ja schon sehr gelegen, da es ihm, seitdem er festes Land unter den Füßen hat, gar nicht mehr so gut geht.
Aber ok, das muss er mit dem Direktor ausmachen, der wiederum bei solchen Anlässen immer schon mal öfter seinen Standardspruch loslässt:
„Das geht mir aber auch so was von am A... vorbei!“
Berthold hat allerdings in immer wiederkehrenden Abständen eine sehr unangenehme Eigenart: Wenn ihm keiner mehr bei seinen Revolutions-Polonäsen durch die Anstalt folgen will, oder jeder sich nur gähnend von seinem Lieblingsmärchen „Erich und Leo“
abwendet, dann wird er unausstehlich. Dabei steht ihm schon fast der blanke Terror ins Gesicht geschrieben, und jeder befürchtet irgendwann einmal eine ernste Konfrontation mit Killer-Holger, der seinerseits nur ein Killer-Funkeln in den Augen akzeptiert...nämlich das eigene.
Und so hofft denn nun Jeder, dass sich die Dinge dahin regeln, wo sie hingehören...
der Liliputaner klaut Berthold ggf. sein heiß geliebtes Heiligenbild, und will es dann in der Kantine aufhängen, und wir bekommen unseren Nachtisch endlich einmal wieder so serviert, wie er sein sollte: Nämlich Lecker!
Hoffe nur, dass unsere Putzfrauen der Situation gerecht werden können, und reichlich Klopapier zur Verfügung stellen...damit unsere auch Anstalt sauber bleibt.
Er argumentiert nämlich, dass wenn ihm der Tinnitus absäuft – und das passiert immer, wenn das äußere Gehirnwasser in die inneren Gehörgänge läuft – er klar und eindeutig festgestellt hätte, dass dieser wolkenbruchartige Vorgang irgendwo ein Ventil haben muss, wo dieser Überschuss an Flüssigem ablaufen kann. Und das könne nur hinter der Kloschlüssel-Kante sein.
Wenn denn nun die Erde eine Kugel wäre, dann könne das viele Wasser ja gar nicht ablaufen, und müsse irgendwann das verbleibende Festland überschwemmen. -
Ihm persönlich käme dieser Umstand ja schon sehr gelegen, da es ihm, seitdem er festes Land unter den Füßen hat, gar nicht mehr so gut geht.
Aber ok, das muss er mit dem Direktor ausmachen, der wiederum bei solchen Anlässen immer schon mal öfter seinen Standardspruch loslässt:
„Das geht mir aber auch so was von am A... vorbei!“
Berthold hat allerdings in immer wiederkehrenden Abständen eine sehr unangenehme Eigenart: Wenn ihm keiner mehr bei seinen Revolutions-Polonäsen durch die Anstalt folgen will, oder jeder sich nur gähnend von seinem Lieblingsmärchen „Erich und Leo“
abwendet, dann wird er unausstehlich. Dabei steht ihm schon fast der blanke Terror ins Gesicht geschrieben, und jeder befürchtet irgendwann einmal eine ernste Konfrontation mit Killer-Holger, der seinerseits nur ein Killer-Funkeln in den Augen akzeptiert...nämlich das eigene.Und so hofft denn nun Jeder, dass sich die Dinge dahin regeln, wo sie hingehören...
der Liliputaner klaut Berthold ggf. sein heiß geliebtes Heiligenbild, und will es dann in der Kantine aufhängen, und wir bekommen unseren Nachtisch endlich einmal wieder so serviert, wie er sein sollte: Nämlich Lecker!
Hoffe nur, dass unsere Putzfrauen der Situation gerecht werden können, und reichlich Klopapier zur Verfügung stellen...damit unsere auch Anstalt sauber bleibt.
Mittwoch, 26. August 2009
Es gibt nichts...
was es nicht gibt – und das gibt’s sogar bei McDonalds, sagt Heinzi unser Ersatz-Pfleger.
Und der muss es schließlich wissen, bei den 1000Kalorien-Paketen die er da regelmäßig verinnerlicht.
Dabei ist ihm dort vor ein paar Tagen ein Werbeplakat in die Augen gesprungen, auf dem stand: „Prüfen Sie unsere Qualität!“
Gründlich wie er nun manchmal ist, probierte er auch prompt die halbe Speisekarte durch, was ihm aber letztendlich nicht so gut bekam.
Den darauffolgenden Nachmittag verbrachte er dann sinnierend über „Qualitätsprüfungen“ aller Art, kam nirgendwo zu einem vernünftigen Ergebnis, und landete schließlich resigniert in meiner Besenkammer.
Hier wollte er dann auch noch mein „Sendungsbewußtsein“ testen, und plötzlich hatte ich einen Orden an der Backe, den ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht hätte erdenken können:

Nun will ich mich darüber nicht näher auslassen, sonst erlebe ich zu meinen Jubiläum noch den Größenwahn-Koller, den kein Mensch braucht.
Und der muss es schließlich wissen, bei den 1000Kalorien-Paketen die er da regelmäßig verinnerlicht.
Dabei ist ihm dort vor ein paar Tagen ein Werbeplakat in die Augen gesprungen, auf dem stand: „Prüfen Sie unsere Qualität!“
Gründlich wie er nun manchmal ist, probierte er auch prompt die halbe Speisekarte durch, was ihm aber letztendlich nicht so gut bekam.
Den darauffolgenden Nachmittag verbrachte er dann sinnierend über „Qualitätsprüfungen“ aller Art, kam nirgendwo zu einem vernünftigen Ergebnis, und landete schließlich resigniert in meiner Besenkammer.
Hier wollte er dann auch noch mein „Sendungsbewußtsein“ testen, und plötzlich hatte ich einen Orden an der Backe, den ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht hätte erdenken können:
Nun will ich mich darüber nicht näher auslassen, sonst erlebe ich zu meinen Jubiläum noch den Größenwahn-Koller, den kein Mensch braucht.
Montag, 24. August 2009
Winzige Ode an die Leidenschaft
Langsam habe ich keine Lust mehr meiner heißen Marianne von Station 3 elendige Gedichte zu schreiben.
Die liest sowieso nur was sie will.
Darum habe ich mir jetzt etwas einfallen lassen, und produziere nur noch Gedichte am laufenden Generator:
www.poetron-zone.de
Beispiel:
Meine Oma.
Ach abgehalftertes Wesen du!
Leidenschaft, mein hurtiges Klima.
Beim Träumen in Ewigkeit!
Experimentell - du mußt es leben!
Zutscht!
Welch herzloses Zieren!
Meine Oma du.
Duftig immerdar.
Leidenschaft zwischen Dauern und Zutschen.
Leidenschaft meist ach so gestillt.
noch'n Gedicht:
Immer Darbende für Mein Weib
Darbende nimmt euch echt
Echt und gerecht
Oh Darbende
Darbende für Mein Weib
Ihr nimmt nicht das Zentrum
Doch nimmt euch das Glied
Ihr Darbenden, ihr Gerechten
Darbende für Mein Weib, Darbende forever
...reicht doch, oder ?
Die liest sowieso nur was sie will.
Darum habe ich mir jetzt etwas einfallen lassen, und produziere nur noch Gedichte am laufenden Generator:
www.poetron-zone.de
Beispiel:
Meine Oma.
Ach abgehalftertes Wesen du!
Leidenschaft, mein hurtiges Klima.
Beim Träumen in Ewigkeit!
Experimentell - du mußt es leben!
Zutscht!
Welch herzloses Zieren!
Meine Oma du.
Duftig immerdar.
Leidenschaft zwischen Dauern und Zutschen.
Leidenschaft meist ach so gestillt.
noch'n Gedicht:
Immer Darbende für Mein Weib
Darbende nimmt euch echt
Echt und gerecht
Oh Darbende
Darbende für Mein Weib
Ihr nimmt nicht das Zentrum
Doch nimmt euch das Glied
Ihr Darbenden, ihr Gerechten
Darbende für Mein Weib, Darbende forever
...reicht doch, oder ?
Mittwoch, 5. August 2009
Osman le loup
...der Puppenspieler, hat Macht, ja wirklich!
Er ist mächtig stolz auf seine selbstgebastelten Puppen, die er immer mal zum Sonntag in unserer Kantine vorführen darf.
Unser Direktor sagt immer: „Osman ist kreativ!“
Ich musste ja lange überlegen, was das eigentlich heißt:
Kreativ sein.
Heute weiß ich zumindest, dass das nichts zum Essen ist, wie auch immer.
Osman also – der im wirklichen Leben eigentlich Winfried heißt, lässt ab und zu in der Kantine im wahrsten Sinne des Wortes die Puppen tanzen, an der Leine versteht sich. Bertha unsere Köchin bedient dabei die Disco, ihr Lieblingslied ist „Puppets on Strings“ -
und dann geht hier die Post ab...aber wie!
Der Liliputaner, der immer schon mal gerne mit den Dingen spricht, ist dann nicht mehr zu halten, wirft sich auf den Boden und ist dabei mitten drin im Geschehen
Heinzi putzt sich mindestens 150x die Brille, wobei im schon fast die Augen aus dem Kopf fallen, und sogar Killer-Holger strahlt übers ganze Gesicht und hat eine ganz entspannte Körperhaltung.
Unser Direktor lässt sich dann ca. ein Dutzend Cappuchinos bringen und versucht dabei unsere neue Kantinenbedienung anzubaggern,
und Ernst der Pförtner schließt die Tore, und vergisst seine Zusatzausbildung.
Magie! ...ist das Wort des Mächtigen, des Märchenerzählers rund um seiner Szenerien.
Der Tanz der Puppen in ihren farbenfrohen Kleidern, ausdrucksvollen Gesichtern, zum Leben erweckten Masken ihrer ursprünglichen Bestimmung.
Und Osman....Osman ist der Größte an diesem Tag, an dem er seine selbstgebastelten Puppen mächtig Magie werden lässt.
Er ist mächtig stolz auf seine selbstgebastelten Puppen, die er immer mal zum Sonntag in unserer Kantine vorführen darf.
Unser Direktor sagt immer: „Osman ist kreativ!“
Ich musste ja lange überlegen, was das eigentlich heißt:
Kreativ sein.
Heute weiß ich zumindest, dass das nichts zum Essen ist, wie auch immer.
Osman also – der im wirklichen Leben eigentlich Winfried heißt, lässt ab und zu in der Kantine im wahrsten Sinne des Wortes die Puppen tanzen, an der Leine versteht sich. Bertha unsere Köchin bedient dabei die Disco, ihr Lieblingslied ist „Puppets on Strings“ -
und dann geht hier die Post ab...aber wie!
Der Liliputaner, der immer schon mal gerne mit den Dingen spricht, ist dann nicht mehr zu halten, wirft sich auf den Boden und ist dabei mitten drin im Geschehen
Heinzi putzt sich mindestens 150x die Brille, wobei im schon fast die Augen aus dem Kopf fallen, und sogar Killer-Holger strahlt übers ganze Gesicht und hat eine ganz entspannte Körperhaltung.
Unser Direktor lässt sich dann ca. ein Dutzend Cappuchinos bringen und versucht dabei unsere neue Kantinenbedienung anzubaggern,
und Ernst der Pförtner schließt die Tore, und vergisst seine Zusatzausbildung.
Magie! ...ist das Wort des Mächtigen, des Märchenerzählers rund um seiner Szenerien.
Der Tanz der Puppen in ihren farbenfrohen Kleidern, ausdrucksvollen Gesichtern, zum Leben erweckten Masken ihrer ursprünglichen Bestimmung.
Und Osman....Osman ist der Größte an diesem Tag, an dem er seine selbstgebastelten Puppen mächtig Magie werden lässt.
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