die blöd Kuh – ist so eine Angelegenheit für sich.
D.h. für sich kann sie ja meinetwegen auch bleiben, nur sie kümmert sich eben auch um meine Angelegenheiten, und das finde ich nicht so gut.
Nicht nur dass sie mir sämtliche Kleinigkeiten vorschreiben will, bis hin zur Größe und Farbe meiner Wäsche, nein sie will mir auch meine Gedanken klauen.
Dann bringt sie mir regelmäßig irgendwelche bunte Pillen und Zäpfchen mit und meint ich müsse dabei ruhig und locker werden.
Geht gar nicht – erzähl mir mal einer wie das gehen soll!
Es reicht, wenn ich sie sehe – dann werde ich schon von selbst ruhig, aber ganz ruhig, so unglaublich ruhig, dass man eine Stecknadel im Dachgeschoss auf dem Boden fallen hört.
So stelle ich es mir im Grab vor – nur dass die Prozession dabei an mir vorbei geht.
Diese Pillen bleiben mir dann auch regelmäßig im Halse stecken,
und mir wird schwarz vor Augen...
Allerdings wird’s meist kurz danach auch wieder bunter.
Ganz schön bunt sogar:
Dann fangen farbige Euter an wie gluckernde Glocken zu klingen,
Cowboy-Ladys mit Negeraugen drehen an der Decke ihre Kreise,
der Hamster meiner Nachbarin mutiert zum zähnefletschenden Pitbull, die Fliegen an den Wänden tanzen mit den Anstaltstauben einen Samba, und ich krieg den Wolf – schon bevor ich danach in Ohnmacht falle.
Meist ist es so, dass ich Stunden später mit blauen Flecken und Schrammen aufwache –
Keine Ahnung mit wem ich da gekämpft habe...aber gesund ist das nicht.
Freitag, 26. Juni 2009
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